Hallo, ich bin Camilla,

ein wunderschönes Mädchen, geboren mit Kaiserschnitt am 27.01.07 in Desenzano del Garda (BS), weil meiner Mama die Plazenta gerissen war und der Arzt wenige Stunden später beschlossen hatte, mich zur Welt zu bringen.

Jetzt erzähle ich Euch meine Geschichte.

Bei der Geburt wog ich 3,28 kg. Nach den ersten 3 Tagen im Krankenhaus wurde ich noch weitere 4 Tage da behalten, weil die Ärzte eine unnormale physiologische Verschlechterung und auch ein kleines Gehirn bei mir feststellten.
Nach einer Reihe von Untersuchungen wurde ich endlich nach Hause entlassen, und es hieß: „Alles okay!!??“ „Es geht dir sehr gut…..!!“
Zu Hause weinte ich ständig, tagsüber und nachts, ich aß und wuchs wenig. Meine Mama und mein Papa beschlossen damals, einige Kinderärzte aufzusuchen und mich dann in Fachkrankenhäusern untersuchen zu lassen. Noch einmal hieß es, dass es einfache Koliken seien und ich wahrscheinlich ein launisches Kind sei. Sie sollten etwas Geduld haben und warten, bis ich größer sei.
Mit 5 Monaten wog ich nur knapp 4 kg, da ich absolut keine Milchart vertrug. Endlich fand ich jenes Antireflux, mit dem es mir ein bisschen besser ging, ich weinte auch weniger, wuchs aber immer noch nicht!!!
Im Mai wurde ich an einem Wochenende, das ich mit meiner Mama bei Oma und Opa verbrachte, wegen leichten Fiebers wieder zu einem Kinderarzt gebracht, der mich untersuchte und feststellte, dass mein Wachstum nicht normal sei, dass meine Haltung falsch sei, dass ich Gegenstände nicht greife und die Kopfhaltung nicht kontrolliere. Etwas war nicht so, wie es sein sollte.
Der Kinderarzt riet zu einer Untersuchung beim x-ten Facharzt und empfahl meiner Mama, mich zu einem Kinderneuropsychiater zu bringen.
In dem Moment erfuhren Mama und Papa die tragische Nachricht, nämlich, dass ich unter einer psychisch-motorischen Retardierung leide und eine spastische Tetraparese mit gesteigertem Muskeltonus habe.
Wenn sie nicht schnell eingreifen, werde ich den Rest meines Lebens krank im Rollstuhl verbringen müssen.
Wir haben schon alle möglichen Fachärzte hinzugezogen und alle Krankenhäuser aufgesucht, die sich mit diesem Problem befassen. Wir haben keine Antwort gefunden!!??
Niemand kann mir sagen, weshalb ich mich in dieser Lage befinde, niemand sagt mir, weshalb ich nicht ein Kind wie alle anderen sein kann, ein Kind, das sehen kann, wie sehr sich seine Eltern freuen, wenn es die ersten Schritte macht, und wie gerührt sie sind, wenn es zum ersten Mal ihren Namen sagt…
Jetzt bin ich 15 Monate alt, wiege nur 7 kg, kann nicht sitzen, kann meinen Kopf nicht halten, kann keine Gegenstände greifen und kann nicht laufen. Ich bin auch müde und habe Angst bei dem Gedanken, weitere unzählige Untersuchungen über mich ergehen lassen zu müssen.. Die Ärzte haben mir überall Blut abgenommen und mich schmerzhaftesten Untersuchungen unterzogen… aber das alles hat nichts gebracht…
Jetzt werde ich gerade im Mailänder Besta-Krankenhaus behandelt, aber mir wurde schon gesagt, dass die Ursachen für mein Problem wahrscheinlich nicht gefunden werden und, was noch schlimmer ist, dass es keine Heilung gibt.
Heute, nachdem etwas Zeit vergangen ist, kommt Hoffnung aus den USA, vom OCEAN HYPERBARIC NEUROLOGIC CENTER (www.oceanhbo.com) in Lauderdale by the SEA in FLORIDA, wo eine Behandlung erfolgt, die Sauerstofftherapie genannt wird, und mit einer Intensivtherapie für Kinder verbunden wird (www.therapies4kids.com). Diese besteht aus einer Behandlung, die die atrophierten bzw. eingeschlafenen Zellen stimuliert und aufweckt (1 bis 2 Stunden täglich an 5 Tagen pro Woche), die in Verbindung mit der Vollzeitphysiotherapie (4 Stunden täglich an 5 Tagen pro Woche) bei Fällen wie mir beachtliche Besserung bringt…
Das Hauptproblem dabei ist, dass eine solche Behandlung sehr, sehr viel Geld kostet, etwa 18.000$ monatlich.
Die Behandlungsdauer steht nicht fest, denn wenn sich mein Zustand bessert, muss ich solange weiter machen, bis ich mich so weit wie möglich erholt habe.
Bitte helft mir, damit ich zusammen mit Mama und Papa meinen Traum Wirklichkeit werden lassen kann. Ich möchte versuchen, ein Kind wie alle anderen zu sein, das einem Ball hinterher laufen und ihn fangen kann, um Euch mein wunderschönes Lächeln zu schenken.

Einen dicken Kuss und danke schön.

Camilla Iannaccone

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